Was hilft gegen Sonnenbrand?

Was hilft gegen Sonnenbrand?

Wenn die Haut trotz aller Vorsicht einen Sonnenbrand abbekommen hat, ist schnelle Hilfe gefragt. Um Schlimmeres zu vermeiden, gilt zunächst einmal: Raus aus der Sonne. Und dann?

Was hilft bei Sonnenbrand? Erste-Hilfe-Maßnahmen

Eigentlich haben wir es alle verinnerlicht: Einen Sonnenbrand gilt es unbedingt zu vermeiden. Doch manchmal ist man länger als geplant an der Sonne, man hat einen zu niedrigen Lichtschutzfaktor verwendet oder die Sonneneinstrahlung an einem bewölkten Tag unterschätzt.

Dann zeigen sich in der Regel schon wenige Stunden später Anzeichen eines Sonnenbrands: Die Haut ist gerötet, spannt und brennt. Manchmal tritt auch ein unangenehmer Juckreiz auf. Diese Symptome sind die Folge einer Entzündungsreaktion, die durch die Überdosis an UV-Strahlung ausgelöst wird. Deshalb verwenden Ärzte auch den Begriff Dermatitis solaris – die Endung „itis“ weist auf ein entzündliches Geschehen hin.

Sonnenbrand – was tun?
Raus aus der Sonne
Raus aus der Sonne
Kühle Umschläge
Kühle Umschläge
Viel Wasser trinken
Viel Wasser trinken
Kortison-Salbe
Kortison-Salbe
Feuchtigkeitspflege
Feuchtigkeitspflege

Hätten Sie's gewusst?

Wenn die Haut sich rötet, ist es eigentlich schon zu spät – dennoch gilt dann: Sofort raus aus der Sonne. Mehr erfahren

Auf eine übermäßige Sonnenbestrahlung reagiert die Haut mit einer Entzündung. Deshalb kommt es zu den typischen Rötungen, dem unangenehmen Brennen und Juckreiz. Mehr erfahren

Duft- und Farbstoffe in Kosmetika sowie bestimmte Medikamente können die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöhen und in Kombination mit UV-Licht zu sonnenbrandähnlichen Hautreaktionen führen.

Ein leichter Sonnenbrand ähnelt einer Verbrennung ersten Grades. Mehr erfahren

In Deutschland erkrankt jeder siebte Mann und jede neunte Frau bis zum Alter von 75 Jahren an Hautkrebs. Mehr erfahren

Bilden sich auf sonnenverbrannter Haut Blasen, ist dies ein Hinweis darauf, dass eine Verbrennung zweiten Grades vorliegt, die ärztlich behandelt werden muss. Mehr erfahren

Bei Kindern ist der Eigenschutz der Haut gegen die UV-Strahlung noch nicht vollständig entwickelt. Mehr erfahren

Wenn es im Bereich des Gesichts zu einer übermäßigen Sonneneinstrahlung kommt, können auch die Augen Anzeichen eines Sonnenbrands aufweisen – etwa eine Binde- oder Hornhautentzündung. Mehr erfahren

Während Sonnenbrand und Hautkrebs vor allem durch UV-B-Strahlung hervorgerufen werden, ist bei Sonnenallergien meist die UV-A-Strahlung der Auslöser. Mehr erfahren

Fette und Emulgatoren in Sonnenschutzmitteln sind ein häufiger Auslöser der sogenannten Mallorca-Akne.

Auch im Schatten kann man einen Sonnenbrand bekommen – denn dort treffen immerhin noch 30 bis 40 Prozent der UV-Strahlen auf unsere Haut.

In den Bergen, bei Schnee, im Wasser und am (hellen) Sandstrand ist die Belastung mit UV-Strahlung deutlich erhöht. Mehr erfahren

Im Schnitt tragen wir nur ein Viertel der notwendigen Dosis an Sonnencreme auf.

Der passende Lichtschutzfaktor einer Sonnencreme ergibt sich aus dem individuellen Hauttyp und dem aktuellen UV-Index. Mehr erfahren

Für Babys und Kleinkinder kann ein Sonnenbrand richtig gefährlich werden, daher sollten Sie mit ihnen im Fall des Falles unbedingt den Kinderarzt aufsuchen.

Erste Hilfe bei Sonnenbrand

Leider „meldet“ sich die Haut erst dann, wenn sie schon Schaden genommen hat. Ist es erst einmal passiert, sollten Sie rasch handeln. Die folgenden Maßnahmen sind dann angezeigt:

Sofort raus aus der Sonne: Wenn die Haut sich rötet, ist es eigentlich schon zu spät. Um Schlimmeres zu vermeiden, sollten Sie dennoch bei den ersten Anzeichen umgehend aus der Sonne gehen. Vermeiden Sie eine weitere Sonnenexposition, auch in den folgenden Tagen.

Kühlen Sie die betroffenen Stellen: Bei einem „einfachen“ Sonnenbrand ohne Blasenbildung können kalte Umschläge mit feuchten Tüchern Linderung bringen.

Feuchtigkeit für die Haut: Kühlende Feuchtigkeitslotionen oder ein beruhigendes Aloe-vera-Gel tun der Haut jetzt auch gut und versorgen sie mit einem Plus an Feuchtigkeit.

Entzündungshemmende Salben auftragen: Um die Entzündungsreaktion in der Haut einzudämmen, werden rezeptfreie Kortison-Salben aus der Apotheke empfohlen. Sie werden vorsichtig auf die betroffenen Stellen aufgetragen, um Beschwerden wie Juckreiz und Rötungen zu lindern. Mehr über Mittel bei Sonnenbrand

Viel trinken: Bei Sonnenbrand ist der Flüssigkeitsbedarf des Körpers erhöht. Daher sollten Sie darauf achten, ausreichend Wasser zu trinken – zwei bis drei Liter am Tag sollten es dann sein.

Bei starken Schmerzen: Bei einem starken Sonnenbrand können die Schmerzen sehr stark sein. In diesem Fall kann die Einnahme eines geeigneten Schmerzmittels (z. B. Acetylsalicylsäure, Ibuprofen) sinnvoll sein.

Einen leichten Sonnenbrand bekommt man in der Regel gut selbst in den Griff. In manchen Fällen ist allerdings ein Arztbesuch ratsam. Das gilt zum Beispiel, wenn es zu einer Blasenbildung kommt oder weitere Symptome (z. B. Fieber, Kopfschmerzen, Übelkeit) auftreten – dann sollten Sie rasch einen Arzt konsultieren. Denn bei schweren Verbrennungen kann es zu einem Kreislaufschock kommen. Ein Sonnenbrand bei Babys oder Kleinkindern erfordert grundsätzlich eine Abklärung durch einen Kinderarzt.

Sonnenbrand:
Mögliche Ursachen

Eine zu intensive oder lange UV-Strahlung führt zu einer akuten Entzündungsreaktion der Haut – genauer gesagt sind es die UV-B-Strahlen, die einen Sonnenbrand hervorrufen. Mögliche Ursachen:

  • Zu lange Sonnenbäder
  • Verzicht auf Sonnenschutzmittel
  • Falsches Eincremen (z. B. Vergessen von Hautbereichen)
  • Verwendung von Sonnenschutzmitteln mit zu geringem Lichtschutzfaktor
  • Unterschätzen der Reflektion auf dem Wasser, am Strand oder im Schnee
  • Einnahme von Arzneimitteln, die die Lichtempfindlichkeit erhöhen (Antibiotika, Johanniskraut)

Sonnenbrand behandeln: Tipps im Überblick

Tipps bei Sonnenbrand: Raus aus der Sonne

Raus aus der Sonne

Wenn Sie erste Anzeichen für einen Sonnenbrand bemerken, sollten Sie so rasch wie möglich aus der Sonne gehen. Beachten Sie dabei, dass UV-Licht insbesondere durch Wasser oder hellen Sand reflektiert wird und auch ein Sonnenschirm noch beträchtliche Mengen an Strahlung durchlässt. Bedecken Sie die betroffenen Hautbereiche mit geeigneter Kleidung. Feste, dunkle Stoffe können einen Teil der Strahlen abhalten. Ein Hut mit breiter Krempe ist ebenfalls ratsam, um Kopf und Gesicht zu schützen.

Wichtig: Auch in den nächsten Tagen ist Sonnenabstinenz gefragt, damit sich die Haut erholen kann. Meiden Sie die pralle Mittagssonne und nutzen Sie lieber die frühen Morgen- und späten Abendstunden für Ausflüge & Co.

Tipps bei Sonnenbrand: Kühlen

Kühlen

Durch kühlende Anwendungen kann die Entzündungsreaktion in der Haut etwas eingedämmt werden, wenn auch nur in gewissem Maße. Die einfachste Variante: Feuchte Tücher auf die betroffenen Stellen auflegen und immer wieder auswechseln. Eiswürfel sollten nicht zum Einsatz kommen – vor allem bei falscher Anwendung kann es zu Erfrierungen kommen. Wer gerne Hausmittel verwendet, kann auch Naturjoghurt aus dem Kühlschrank auf ein Baumwolltuch aufstreichen und dieses dann auf die Haut auflegen. Auch das hat einen angenehmen kühlenden Effekt und kann etwas Linderung verschaffen.

Gut zu wissen: Direkt nach dem Sonnenbad sollten Sie die Behandlung zunächst mit lauwarmen Auflagen beginnen. Das gilt insbesondere für Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

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Effektive Hilfe bei Sonnenbrand

Dank des entzündungshemmenden Wirkstoffes Hydrocortison entfaltet FeniHydrocort seine 3-fach-Wirkung bei Sonnenbrand:

  • Reduziert Rötungen
  • Vermindert Schwellungen
  • Lindert Juckreiz

FeniHydrocort enthält weder Alkohol noch Duftstoffe oder Parabene. In der Dosierung von 0,5 % enthält FeniHydrocort den Hilfsstoff Dexpanthenol – dieser unterstützt die pflegenden Eigenschaften der Creme.

Gut zu wissen: FeniHydrocort ist ein Multitalent, das das ganze Jahr über bei verschiedenen Hautirritationen verwendet werden kann. Es ist nicht nur bei Sonnenbrand, Sonnenallergie und entzündeten Insektenstichen wirksam, sondern auch bei Ekzemen, Kontaktallergien und leichter Neurodermitis. Für Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren geeignet.

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Tipps bei Sonnenbrand: Viel trinken

Viel trinken

An heißen Tagen trinken wir oft zu wenig, als dass die Verluste ausgeglichen werden könnten, die durch das Schwitzen entstehen. Bei einem Sonnenbrand steigt der Flüssigkeitsbedarf im Körper zusätzlich an. Daher sollten Sie gerade jetzt auf eine ausreichende Trinkmenge achten – etwa zwei bis drei Liter am Tag dürfen es sein.

Wasser ist der Durstlöscher Nummer eins. Aber auch Saftschorlen im Mischungsverhältnis 1:3 (Ein Teil Saft, 3 Teile Wasser) sind empfehlenswert, um den Wasserhaushalt auszugleichen. Verzichten sollten Sie hingegen auf alkoholische Getränke. Der Körper ist durch den Sonnenbrand ohnehin schon belastet, sodass Zellgifte wie Alkohol (und Nikotin) besser gemieden werden.

Tipps bei Sonnenbrand: Feuchtigkeitspflege für die Haut

Feuchtigkeitspflege für die Haut

Auch von außen sollte die strapazierte Haut jetzt gut mit Feuchtigkeit versorgt werden. Das kann die Heilungsprozesse zusätzlich unterstützen. Dazu können Sie zum Beispiel After-Sun-Lotionen oder feuchtigkeitsspendende Gels verwenden – sie entfalten auch einen angenehmen Kühleffekt auf der Haut. Häufig werden auch Zubereitungen mit Aloe vera empfohlen, um die Haut zu beruhigen und mit Feuchtigkeit zu versorgen.

Gut zu wissen: Achten Sie auf leichte Formulierungen. Reichhaltige Cremes können auf der sonnenbrandgeschädigten Haut zu einem Hitzestau führen.

Tipps bei Sonnenbrand: Wann zum Arzt?

Sonnenbrand: Wann zum Arzt?

In der Regel heilt ein leichter Sonnenbrand innerhalb einiger Tage ab. Die Beschwerden lassen sich normalerweise durch kühlende Anwendungen und entzündungshemmende Salben lindern. In manchen Fällen sollten Sie allerdings zum Arzt gehen. Das gilt zum Beispiel, wenn der Sonnenbrand sehr ausgeprägt ist oder größere Hautpartien betroffen sind. Unbedingt und rasch sollten Sie einen Arzt aufsuchen, wenn es zu einer Blasenbildung kommt – denn das deutet auf eine Verbrennung zweiten Grades hin. Auch Symptome wie Fieber, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen oder Schüttelfrost müssen umgehend ärztlich abgeklärt werden. Wichtig: Bei einem Sonnenbrand bei Babys oder Kleinkindern ist der Gang zum Kinderarzt unverzichtbar.

Gut zu wissen: Wenn Ihre Haut plötzlich mit einem Sonnenbrand auf UV-Dosen reagiert, die Sie normalerweise gut vertragen, könnte das auf eine Wechselwirkung mit einem Medikament hinweisen. Manche Wirkstoffe wie etwa bestimmte Antibiotika oder Johanniskraut können die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöhen und sonnenbrandähnliche Hautreaktionen auslösen.