Sonnenbrand oder Sonnenallergie?

Sonnenbrand oder Sonnenallergie?

Einen Sonnenbrand kann grundsätzlich jeder bekommen – eine Sonnenallergie hingegen tritt nur bei Menschen auf, die anfällig dafür sind. Doch wie lassen sich die Hautveränderungen unterscheiden?

Typische Symptome bei Sonnenbrand und Sonnenallergie im Vergleich

Ein Sonnenbrand zeigt sich in der Regel schon wenige Stunden nach dem Sonnenbad. Dann brennt die Haut und rötet sich flächenhaft. Ein Sonnenbrand kann zudem ganz schön wehtun. Häufig sind die betroffenen Stellen sehr berührungsempfindlich. Nach 12 bis 24 Stunden sind die Symptome am schlimmsten, danach tritt meist eine Besserung ein.

Bei einer Sonnenallergie (Polymorphe Lichtdermatose) können sich die Symptome auch noch Tage nach der Sonneneinwirkung entwickeln. Zudem ist die Haut eher fleckig gerötet und im Vordergrund steht ein starker Juckreiz. Typisch sind auch Bläschen, Knötchen oder Pusteln.

KennzeichenSonnenbrandSonnenallergie
Symptome
  • Flächige Hautrötung
  • Brennen, Spannen, Juckreiz
  • Bei schwerem Sonnenbrand: Blasenbildung
  • Fleckige Hautrötungen
  • Starker Juckreiz
  • Bläschen, Knötchen oder Pusteln
Betroffene Regionen
  • Stirn, Ohren, Nasenrücken
  • Kopfhaut
  • Rücken
  • Bauch
  • Oberschenkel
  • Fußrücken
  • Seitliche Gesichtspartien
  • Dekolleté
  • Arme
  • Handrücken
  • Oberschenkel
Erste Beschwerden
  • 3 bis 5 Stunden nach Sonneneinwirkung
  • Stunden oder Tage nach Sonneneinwirkung
Besonderheiten
  • Nach Abklingen des Sonnenbrands schält sich die Haut oftmals
  • Tritt im Frühsommer oder bei Reisen in die Sonne auf
  • Oft kommt es im Verlauf der Sommersaison zu einem Gewöhnungseffekt

Gut zu wissen: Manche Medikamente oder Inhaltsstoffe aus Kosmetika können die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöhen. In der Folge lösen UV-Dosen, die normalerweise gut vertragen werden, plötzlich sonnenbrandähnliche Hautreaktionen aus.

Sonnenbrand – was tun?
Raus aus der Sonne
Raus aus der Sonne
Kühle Umschläge
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Viel Wasser trinken
Viel Wasser trinken
Kortison-Salbe
Kortison-Salbe
Feuchtigkeitspflege
Feuchtigkeitspflege

Hätten Sie's gewusst?

Wenn die Haut sich rötet, ist es eigentlich schon zu spät – dennoch gilt dann: Sofort raus aus der Sonne. Mehr erfahren

Auf eine übermäßige Sonnenbestrahlung reagiert die Haut mit einer Entzündung. Deshalb kommt es zu den typischen Rötungen, dem unangenehmen Brennen und Juckreiz. Mehr erfahren

Duft- und Farbstoffe in Kosmetika sowie bestimmte Medikamente können die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöhen und in Kombination mit UV-Licht zu sonnenbrandähnlichen Hautreaktionen führen.

Ein leichter Sonnenbrand ähnelt einer Verbrennung ersten Grades. Mehr erfahren

In Deutschland erkrankt jeder siebte Mann und jede neunte Frau bis zum Alter von 75 Jahren an Hautkrebs. Mehr erfahren

Bilden sich auf sonnenverbrannter Haut Blasen, ist dies ein Hinweis darauf, dass eine Verbrennung zweiten Grades vorliegt, die ärztlich behandelt werden muss. Mehr erfahren

Bei Kindern ist der Eigenschutz der Haut gegen die UV-Strahlung noch nicht vollständig entwickelt. Mehr erfahren

Wenn es im Bereich des Gesichts zu einer übermäßigen Sonneneinstrahlung kommt, können auch die Augen Anzeichen eines Sonnenbrands aufweisen – etwa eine Binde- oder Hornhautentzündung. Mehr erfahren

Während Sonnenbrand und Hautkrebs vor allem durch UV-B-Strahlung hervorgerufen werden, ist bei Sonnenallergien meist die UV-A-Strahlung der Auslöser. Mehr erfahren

Fette und Emulgatoren in Sonnenschutzmitteln sind ein häufiger Auslöser der sogenannten Mallorca-Akne.

Auch im Schatten kann man einen Sonnenbrand bekommen – denn dort treffen immerhin noch 30 bis 40 Prozent der UV-Strahlen auf unsere Haut.

In den Bergen, bei Schnee, im Wasser und am (hellen) Sandstrand ist die Belastung mit UV-Strahlung deutlich erhöht. Mehr erfahren

Im Schnitt tragen wir nur ein Viertel der notwendigen Dosis an Sonnencreme auf.

Der passende Lichtschutzfaktor einer Sonnencreme ergibt sich aus dem individuellen Hauttyp und dem aktuellen UV-Index. Mehr erfahren

Für Babys und Kleinkinder kann ein Sonnenbrand richtig gefährlich werden, daher sollten Sie mit ihnen im Fall des Falles unbedingt den Kinderarzt aufsuchen.

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